Der Fotograf

Geboren wurde ich Mitte der 80er-Jahre in Ilmenau, Thüringen. Von hier an begann meine kreative Reise. Das Wort Reise trifft es ganz gut, da es bei mir immer mal zu kreativen Umwegen kam. Wenn ich an meine Kindergartenzeit zurück denke, hätte ich Bildhauer oder Bauingenieur  werden müssen. Der Konsum von Lego-Steinen war exorbitant. Aus dieser Phase meines Lebens stammt auf alle Fälle das technische Interesse. Natürlich war vor der Schule die musikalische Früherziehung Pflicht – mir war es da zu laut. Mit der Schulzeit schlief das dann alles etwas ein – das Lego blieb, der Computer wurde dann auch um die Jahrtausendwende interessanter.

In dieser Zeit drückte mir mein Vater seine Praktika MTL 5 in die Hand. Es war ein nettes Spielzeug. Irgendwann hatte ich dann eine analoge SLR von Pentax – Das war schon eine coole Nummer und noch cooler war dann die Pentax istDL2, meine erste digitale SLR. Ich muss aber gestehen, dass alles prägte mein fotografisches Interesse recht wenig. Man machte Fotos, eigentlich viel zu viele und dann schlief das Hobby ein. Ich versuchte mich als DJ und das mache ich bis heute.

Das DJing und die Fotografie bilden eine Art Symbiose für mich. Man ist gerade im Sommer viel in der Dämmerung unterwegs – im schönsten und besten Fotolicht. Die innere Stimme sagte mir oft „Hey, du musst auf alle Fälle hier noch mal mit der Kamera her“. Mit den Wechsel auf Canon Vollformat bringe ich diese Opfer gerne und verlasse oft früh um 4 Uhr das Haus.

Meine Arbeiten sind meist Landschafts- und Gebäudeaufnahmen – seit Mitte 2015 auch viele Fotos aus dem Bereich der Produktfotografie. Seit 2016 hat es mir auch die People- Fotografie angetan.